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Laufender Betrieb

Managed NIS2-Compliance

Konformität ist kein Projektergebnis, sondern ein Betriebszustand. Wir halten ihn — Maßnahmen, Nachweise, Wirksamkeit und Rechtsänderungen im festen Takt.

Ihre Vorteile

Was im laufenden Betrieb zählt

Der Unterschied zwischen erreichter und gehaltener Konformität

Maßnahmen, die nicht versanden
Offene Punkte und Feststellungen werden monatlich nachgehalten und eskaliert, statt im Protokoll des letzten Termins liegenzubleiben.
Regulatorisches Monitoring
Wir verfolgen Rechts- und Normänderungen und übersetzen sie in die konkret betroffenen Anforderungen Ihres Registers.
Wirksamkeit statt Statusfarbe
Quartalsweise Kontrolltests und Evidenzprüfung — genau die Wirksamkeitsbewertung, die § 30 Abs. 2 BSIG verlangt.
Nachweise mit Verfallsdatum
Jeder Nachweis hat Gültigkeit und Verantwortlichen. Läuft er ab, meldet sich das Register — nicht der Auditor.
Reporting für die Leitung
Kennzahlen und Risikolage in entscheidungsfähiger Form — und zugleich der Beleg für die Überwachungspflicht nach § 38 BSIG.
Jahreszyklus vollständig
Betroffenheitsprüfung, Management-Review, Incident-Übung, Evidenz-Refresh und Lieferantenreviews — terminiert statt vergessen.
Die Ausgangslage

Nach dem Projekt beginnt die eigentliche Arbeit

Ein Compliance-Projekt endet mit einem guten Zustand: Register gefüllt, Richtlinien freigegeben, Nachweise vorhanden. Sechs Monate später sieht es anders aus. Der Penetrationstestbericht ist ein Jahr alt, der Verantwortliche für das Berechtigungskonzept hat das Unternehmen verlassen, zwei Systeme sind migriert, und eine Rechtsänderung wurde nicht nachgezogen.

Das ist kein Versäumnis Einzelner, sondern eine Frage der Zuständigkeit: Pflege ohne festen Takt und ohne benannte Verantwortung findet nicht statt. Genau diese Routine übernehmen wir — mit dem Anspruch, dass eine Aufsichtsanfrage zu jedem Zeitpunkt beantwortbar ist und nicht erst nach zwei Wochen Aufräumarbeit.

Wirksamkeit ist dabei der Kern. § 30 Abs. 2 BSIG verlangt ausdrücklich Konzepte zur Bewertung der Wirksamkeit der Risikomanagement-Maßnahmen. Das ist der Punkt, an dem Selbstauskunft nicht mehr ausreicht — und der Punkt, den Projekte am häufigsten offenlassen.

Servicekalender

Was wann passiert

Fester Turnus statt anlassloser Termine — Sie wissen, was wann geliefert wird.

Monatlich

Maßnahmen- und Findings-Tracking, Aktualisierung des Reportings, Bearbeitung laufender Anfragen aus den Fachbereichen.

Quartalsweise

Compliance-Review mit Reifegrad und Evidenzprüfung, Kennzahlen und Risikoindikatoren, regulatorisches Monitoring.

Jährlich

Betroffenheits- und Scope-Prüfung, Management-Review, Incident-Übung als Tabletop, Evidenz-Refresh, Lieferantenreviews.

Anlassbezogen

Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen, Meldungen, Behördenanfragen, Kundenaudits und Sicherheitsfragebögen.

Bei Änderungen

Bewertung neuer Systeme, Dienstleister und Geschäftsfelder, bevor sie produktiv gehen — nicht danach.

Vor Prüfungen

Gezielte Vorbereitung auf Zertifizierungsaudits, Kundenaudits und aufsichtsseitige Nachweisanforderungen.

Leistungsumfang

Was wir liefern

  • Aktuelles Maßnahmen- und Findings-Register mit Verantwortlichen und Fristen
  • Quartalsberichte mit Reifegrad, Kennzahlen und Risikoindikatoren
  • Gepflegtes Evidenzregister ohne abgelaufene Nachweise
  • Dokumentiertes Management-Review
  • Jährlicher Übungsnachweis
  • Nachverfolgte Rechts- und Normänderungen mit Auswirkungsbewertung
  • Unterstützung bei Behördenanfragen und Vorfällen
Der Ablauf

So arbeiten wir

01

Übernahme

Sichtung des vorhandenen Registers, der Nachweise und offenen Maßnahmen. Festlegung von Turnus, Ansprechpartnern und Berichtsformat.

02

Aufräumen

Einmalige Bereinigung: abgelaufene Nachweise, verwaiste Maßnahmen, Zuständigkeiten ohne Person. Danach ist der Ausgangsstand belastbar.

03

Regelbetrieb

Monatliches Tracking, quartalsweise Reviews, laufendes regulatorisches Monitoring.

04

Jahreszyklus

Die wiederkehrenden Pflichten terminiert und dokumentiert abarbeiten — Review, Übung, Scope-Prüfung, Lieferantenreviews.

FAQ

Häufige Fragen

Ersetzt Managed Compliance unsere internen Kontrollen?

Nein. Der Betrieb Ihrer Kontrollen bleibt bei Ihnen — wir steuern, prüfen und dokumentieren. Diese Abgrenzung ist bewusst: Wer eine Maßnahme selbst betreibt, kann ihre Wirksamkeit nicht unabhängig bewerten.

Brauchen wir das zusätzlich zu einem externen ISB?

Meist nicht. Die Leistungen überschneiden sich erheblich. Wir kombinieren beides zu einem Mandat, statt zwei Verträge nebeneinanderzustellen — sagen Sie uns, welche Rollen bei Ihnen schon besetzt sind.

Warum reicht ein jährlicher Termin nicht?

Weil Compliance zwischen den Terminen verfällt. Sechs Monate nach dem Projektabschluss sind typischerweise Nachweise abgelaufen, Verantwortliche gewechselt, Systeme migriert und Rechtsänderungen nicht nachgezogen. Der Ordner ist noch da, der Zustand nicht.

Was passiert bei einem Sicherheitsvorfall?

Wir unterstützen bei der Bewertung der Meldepflicht, bei der Fristenkontrolle für die 24- und 72-Stunden-Meldung und bei der Dokumentation. Die technische Bewältigung liegt bei Ihrem IT-Betrieb beziehungsweise Ihrem Dienstleister.

Lesetipp: Welche Nachweispflichten das BSIG vorsieht, erläutert unser Glossareintrag zur Nachweispflicht.

Den Zustand halten, nicht nur erreichen

Sagen Sie uns, wo Sie nach Ihrem Projekt stehen. Wir schlagen einen Turnus vor, der zu Ihrer Größe passt.

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